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Hätten uns mehr von der Stadt Innsbruck erwartet

Wir jungen liberalen NEOS (JUNOS) sind enttäuscht über das endgültige Aus des Hafens. Wir haben, genauso wie viele andere Tiroler_innen bis zum Schluss gehofft, dass es gemeinsam mit der Stadt Innsbruck doch noch zu einer Lösung kommt, um diese einzigartige Location zu retten. Der Hafen war weit über die Grenzen Innsbrucks hinaus bekannt als die ‚etwas andere‘ Event-Location. Dass diese nun endgültig schließen muss, ist ein herber Verlust für die Tiroler Kulturszene. Wir hätten uns von der Stadt Innsbruck eigentlich erwartet, dass um die Erhaltung dieses Veranstaltungsortes mehr gekämpft wird. Aber wenn man die Aussagen von Innsbrucks BGM Willi in den letzten Wochen rund um das Thema Event- und Partyszene gehört hat, dann muss es einen nicht wundern, denn er hat nichts für die Nacht-Kultur übrig. Das Aus des Hafens ist nur eines von vielen Beispielen, wie Innsbruck immer mehr zur reinen Touristenstadt wird und immer weniger für die junge Bevölkerung übrighat.

Noch im November 2019 hat der Bürgermeister die Wichtigkeit des Hafens betont und Rückhalt der Politik zugesichert. Wir haben bereits damals betont, dass mit dem Abriss des Veranstaltungszentrums eine der letzten Veranstaltungsräumlichkeiten für die Kultur- und Partyszene verloren geht und dass für diesen großen Verlust eine Alternative geschaffen werden muss. Ich bin enttäuscht, dass von den Versprechungen des Bürgermeisters nun nichts mehr übrig ist. Der Verlust des Hafens wird die Veranstaltungsdichte für junges, modernes Publikum weiter reduzieren. Dass es scheinbar nicht möglich war, einen alternativen Standort zu finden ist für mich sehr schade, vor allem vor dem Hintergrund, dass wir bauen und bauen und bauen. Immerhin haben wir in den Gewerbegebieten doch auch noch das ein oder andere Mitspracherecht bei der Bebauung. Ich hätte mir mehr Engagement erwartet, denn seit Bekanntwerden des Abrisses, habe ich vom grünen Bürgermeister dazu nichts mehr gehört.

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